Was bedeutet die Abkürzung „diff. besteuert §25A UStG“?

Differenzbesteuerung, das bedeutet, dass bei bestimmten Verkäufen nicht der volle Umsatz umsatzsteuerpflichtig wird, sondern nur die Differenz zwischen Einkaufpreis und Verkaufspreis.

Wiederverkäufer dürfen bei beweglichen körperlichen Gegenständen, die sie ohne die Möglichkeit des Vorsteuerabzugs eingekauft haben, die Differenzbesteuerung anwenden (§ 25a UStG). Das heißt, die Umsatzsteuer wird nur aus der Differenz zwischen Ein- und Verkaufspreis ermittelt. Der Unternehmer hat ein Wahlrecht, er kann für jeden einzelnen Gegenstand die Differenzbesteuerung anwenden oder darauf verzichten (§ 25a Abs. 8 UStG).

§ 25a UStG regelt eine besondere Besteuerungsform abweichend vom Regelfall der Besteuerung nach dem UStG. Sie ist grundsätzlich für Lieferungen von körperlichen Gegenständen im Inland gegen Entgelt im Rahmen des Unternehmens anzuwenden, wenn die tatbestandlichen Voraussetzungen des § 25a Abs. 1 Nr. 1 bis 3 UStG erfüllt sind. Ein Wahlrecht besteht nur insoweit, als der Unternehmer selbst auf die Anwendung der Differenzbesteuerung verzichten kann (§ 25a Abs. 8 UStG; s. OFD Niedersachsen vom 21.5.2015 (S 7421 – 24 – St 181, UR 2015, 531, LEXinform 5235616).

Die Differenzbesteuerung gilt grundsätzlich für alle beweglichen körperlichen Gegenstände (s.a. Abschn. 25a.1 Abs. 1 Satz 1 UStAE). Voraussetzung ist:

• Vorliegen eines Wiederverkäufers,

• Erwerb des Gegenstandes im Gemeinschaftsgebiet,

Verkäufer schuldet beim Verkauf an Wiederverkäufer keine USt oder fällt selbst unter die Differenzbesteuerung.

Gemeinschaftsrechtlich enthalten die Art. 311 ff. MwStSystRL Sonderregelungen für Gebrauchtgegenstände (s.a. Anmerkung vom 21.7.2015, LEXinform 0947038).

Nach dem EuGH-Urteil vom 18.5.2017 (C-624/15, UR 14/2017, 552, LEXinform 0589547) ist es nach Art. 314 MwStSystRL nicht zulässig, einem Stpfl., der eine Rechnung mit Angaben sowohl zur Differenzbesteuerung als auch zur Befreiung von der Mehrwertsteuer erhalten hat, das Recht zur Anwendung der Differenzbesteuerung zu versagen, selbst wenn eine spätere Prüfung dieser Behörden ergibt, dass der Steuerpflichtige Wiederverkäufer, der die Gebrauchtgegenstände geliefert hatte, die Differenzbesteuerung auf die Lieferung dieser Gegenstände in Wirklichkeit nicht angewandt hatte, es sei denn, die zuständigen Behörden weisen nach, dass der Stpfl. nicht in gutem Glauben gehandelt hat oder nicht alle ihm zur Verfügung stehenden zumutbaren Maßnahmen ergriffen hat, um sicherzustellen, dass der von ihm getätigte Umsatz nicht zu seiner Beteiligung an einer Steuerhinterziehung führt.

Bei der Differenzbesteuerung ist als Bemessungsgrundlage der Betrag anzusetzen, um den der Verkaufspreis den Einkaufspreis für den Gegenstand übersteigt; die in dem Unterschiedsbetrag enthaltene USt ist herauszurechnen (§ 25a Abs. 3 UStG; Abschn. 25a.1 Abs. 8 Satz 1 UStAE).

Fazit – Differenzbesteuerung nach §25a UStG. bei Country-Phone:

Unsere Produkte werden des letzteres Voraussetzung zur Differenzbeteuerung im Sinne von UStG. nach §25a Abschn. 25a.1 Abs. 1 Satz 1 UStAE angewandt, d.h.:

• Die Produkte sind neu und originalverpackt

• Sie beinhalten für den Käufer insgesamt 0% MwSt.

• Herstellergarantie wird ab der Aktivierung des Produktes ausgelöst

keine Nachteile bei der Beschaffenheit, Art und Weise

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